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| Lauter schöne Paukenschläge |
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Daniel Tummes-Zanon: Pauken und Perkussion
Manfred Grote: Klavier und Moderation
Nina Kruska: Tanz
Im Mittelpunkt des Konzertes stehen die Schlaginstrumente des Sinfonieorchesters
wie Pauken,
Kleine Trommel, Große Trommel, Becken, Glockenspiel, Xylophon,
Tamburin, aber auch Effektinstrumente, die seltener gespielt werden, wie z. B.
Flexaton, Peitsche oder das Tam-Tam.
Es werden die baulichen und klanglichen Besonderheiten der einzelnen
Instrumente anschaulich vorgeführt und erläutert.
Aus so unmittelbarer Nähe kann man diese Instrumente selten hören und sehen.
Wichtig für die Konzertbesucher ist in jedem Falle auch der visuelle Eindruck
der Spieltechnik des vortragenden Künstlers zum Klanggeschehen.
Die Pauken eröffnen das Konzert.
Jeder wird von der unglaublichen Vielfalt und Virtuosität des Paukenspiels
begeistert sein.
Interessant ist auch der technische Aufbau dieses Instrumentes,
der es ermöglicht mit nur zwei Pauken richtige Melodien zu spielen.
Die Kleine Trommel kennt jeder sicherlich als Rhythmusinstrument für Marschmusik
oder als prägenden Sound für die Popmusik. Der Schlagzeuger und Perkussionist
Daniel Tummes-Zanon
lässt sie aber auch flüstern, summen, lispeln, singen und
lachen. Am Beispiel der Großen Trommel
im Zusammenklang mit dem Becken wird
schnell klar, welchen enormen Einfluss tief klingende Instrumente auf das
Klanggeschehen haben können.
Das Glockenspiel klingt lange im Raum nach, bleibt im Raum regelrecht "hängen".
Der Klang des Xylophons ist kurz, trocken und sehr prägnant. In einer Gegenüberstellung beider Instrumente mit kurzen
Konzertstücken lassen sich gute Klangvergleiche anstellen.
Dass man mit Stille auch Musik machen kann, ist für die meisten Konzertbesucher
ganz sicher eine neue Erfahrung und hierbei kommt ganz Erstaunliches zu Tage.
Schließlich wird noch in einer kurzweiligen Tanzperformance zu elektronisch
erzeugten Percussionsklängen gezeigt, dass man Musik nicht nur hören, sondern
auch sehen kann.
Alle auf der Bühne vorhandenen Instrumente dürfen zum Abschluss des Konzertes
gespielt werden.
Die im Saal verbleibenden Zuhörer werden ebenfalls zu rhythmischer Mitarbeit
aktiviert.
Das Konzert eignet sich für Schüler ab Klasse 2.
Nach Absprache kann dieses Konzert auch für die gymnasiale Oberstufe aufbereitet
werden. Es wird dann verstärkt auf akustische, instrumentenbauliche und
kompositorische Details eingegangen.
Auch das gemeinsame Spiel mit den vorhandenen Instrumenten wird den
Möglichkeiten der Konzertteilnehmer entsprechend angepasst und erweitert.
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